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Kanutour Schwanenhavel / Mecklenburg Vorpommern

 

Kanu auf der Schwanenhavel

 

Start und Zielpunkt dieser Tour ist die Marina Wesenberg. (N53° 16.609' E12° 59.226' WGS84) Ich habe diesen Startpunkt gewählt, da sich auf dem Marinagelände ein Wohnmobilstellplatz befindet. In der Marina können Kanus und Motorboote gemietet werden.

 

Alternativ dazu befindet sich ca. 500 Meter nördlich von der Marina die Kanumühle Wesenberg. (Campingplatz, Blockhütten, Kanuverleih) In der Marina Wesenberg kann man das Kanu sowohl an der Slipstelle für Kanus, als auch an der Bootsrampe zu Wasser lassen. Man befährt die Havel in südöstlicher Richtung, der erste Stopp folgt nach nur ca. 250 Metern. Die Schleuse Wesenberg ist das einzige Hindernis bei dieser Tour. (N53° 16.463' E12° 59.324' / WGS84)

 

Schleuse Wesenberg Auf der Havel Wassersttraße

 

Nachdem man die Schleuse hinter sich gelassen hat, folgt man der Havel Wasserstraße für etwa 730 Meter nach Südosten. Hier befindet sich rechts die Abzweigung zur alten Havel. (N53° 16.146' E12° 59.777' / WGS84) Nach etwa 120 Metern teilt sich die Havel. Rechts führt die alte Havel nach Wesenberg, allerdings gilt für diesen Teil der alten Havel ein Befahrensverbot. Die Abzweigung in Richtung Süden ist die Schwanenhavel. (N53° 16.124' E12° 59.681' / WGS84)

 

Abzweigung in die alte Havel Abzweigung in die Schwanenhavel

 

Die Schwanenhavel mäandert durch eine urwüchsige Landschaft. Manchmal rücken die Ufer so nahe zusammen, dass nur ein Kanu / Kajak die Engstellen passieren kann. In der Regel ist aber genügen Platz zum ausweichen. An einigen Stellen liegen umgestürzte Baumstämme im Wasser, diese können aber umfahren werden.

 

Auf der Schwanenhavel Flachstelle Baum quer über die Schwanenhavel Tunnelfeeling unter Bäumen und Büschen

 

Kurz bevor man den Plätlinsee erreicht, unterquert man den Betonweg. In diesem Bereich ist die Schwanenhavel sehr flach, der Boden ist sandig. Nördlich der Unterführung kann man das Kanu an Land ziehen und sich die Beine vertreten.

 

Kanu am Ufer Kanu in der Unterführung

 

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum See. Bevor man durch den Schilfgürtel fährt, erlebt man noch ein bisserl Tunnelfeeling. Tiefhängende Zweige und Sträucher geben einem fast das Gefühl durch Mangroven zu fahren.

 

Kanu im Gebüschtunnel Im Schilfgürtel, Blick auf den See

 

Möchte man die Schwanenhavel vom Plätlinsee kommend befahren, so gibt es eine optische Ansteuerhilfe. Fast direkt vor der Mündung befindet sich eine gelbe Tonne. (N53° 14.882' E12° 59.815' / WGS84) Hier ist der Wendepunkt für die Tour, es geht den gleichen Weg zurück. Langweilig wird es nicht, die Schwanenhavel ist faszinierend.

 

Gelbe Tonne auf dem Wasser Kanu im Schilfgürtel

 

Die Distanz für diese Tour beträgt ca. 9,5 Kilometer. Mein Zeitbedarf lag mit Schleusungen, diversen Pausen und Fotostopps bei knapp 4 Stunden.

 

Kartendarstellung

 

Karte erstellt mit Garmin BaseCamp.

Klick auf die Karte für X - Large Darstellung.

Alle Wegepunkte und den Track im GPX Format für Garmin gibt es hier.

 

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