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Donnerstag, 15.04.2010

 

Nach einer weiteren erholsamen Nacht bemerke ich beim Aufstehen viele Wolken, es ist windig, da liegt etwas in der Luft.

 

Im Anschluss an das gemütliche Frühstück mit viel Kaffee und Toast fahre ich die paar Meter nach Salt Springs und kaufe mir eine neue Karte vom Ocala National Forest.

 

Meine Alte ist doch schon ziemlich zerfleddert. Danach geht es gemütlich über Forest Roads zum Lake Eaton. Auf dem Weg dorthin verziehen sich die Wolken, ich habe mich wohl getäuscht.

 

Zur Abwechslung geht es jetzt wandern. Zuerst der Lake Eaton Sinkhole Trail.

 

 

Info Lake Eaton Sinkhole Trail

 

Direkt im Anschluss folgt der Lake Eaton Loop Trail, dessen Trailhead liegt praktischerweise auf der anderen Straßenseite. Ich muss nur einmal die Sandpiste überqueren.

 

Info Lake Eaton Loop Trail

 

Die Trails kann man natürlich nicht mit denen im Südwesten der USA vergleichen, das Panorama könnte unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem mag ich diese kleinen Trails.

 

 

Auch diesen Trail habe ich ganz für mich alleine.

 

Die Trails kann man natürlich nicht mit denen im Südwesten der USA vergleichen, das Panorama könnte unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem mag ich diese kleinen Trails.

 

Es zieht immer mehr zu, in Salt Springs habe ich schon gehört dass die Schlechtwetterfront Richtung Ocala ziehen soll. Mir tut das richtig leid, denn eigentlich wollte ich morgen einen zweitägigen Trip über den Ocklawaha River machen. Mit dem Kanu! Dieses Vorhaben wird gestrichen, im Regen habe ich dazu keine Lust.

 

Also was tun? Ich spiele also wieder das Spiel: Planänderung!

 

Nur wohin soll ich fahren? Ganz im Norden von Florida und im Süden von Georgia ist ein Spot, den ich noch nicht kenne, der mich aber schon länger reizt. Also beschließe ich nach Norden zum Okefenokee Swamp zu fahren.

 

Über Ocala und Gainesville fahre ich gemütlich nach Norden. Eigentlich wollte ich in diesem Urlaub keine langen Tagesetappen fahren, aber das Wetter lässt mir keine andere Wahl. Und es scheint sich auszuzahlen. Je weiter ich nach Norden komme, umso besser wird das Wetter.

 

Über Lake City und Fargo fahre ich in das Herz des Okefenokee zum Stephen C. Foster State Park. Anfangs bin ich vom Okefenokee etwas enttäuscht. Entlang der Straße sieht man viele Kiefernwälder. Reine Monokultur. Endlich tauchen die Hinweisschilder auf, dass ich mich dem Park nähere.

 

 

Auf Jones Island fahre ich erst einmal zum Visitor Center. Zum Bootfahren ist es zu spät, also decke ich mich mit Informationsmaterial ein und checke auf dem Campground ein. Ich habe schon viele CG in den USA gesehen, aber ich muss sagen dass das einer der schönsten ist!

 

Der Zeltaufbau verläuft flüssig, das BBQ wird vorbereitet und pünktlich zum Sonnenuntergang kommen die Moskitos. Es ist aber nicht so schlimm wie befürchtet, als es Dunkel wird sind sie auch schon wieder weg.

 

Hier im SP habe ich auch wieder Strom, also werden alle Akkus geladen. Die Wärme tut mir gut, das Bier und die Zigarre schmecken hervorragend und dementsprechend wird es wieder ein langer Abend.

 

Ich sehe mir noch ein bisschen die topografische Karte an, der morgige Tag muss geplant werden. Was mich wohl erwartet? Die Vorfreude ist schon da!

 

 

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