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Todra Schlucht - Aït Ben Haddou - Marrakesch

 

Heute Nacht konnte ich kein Sägen vernehmen. Ich gehe davon aus, dass das mit dem ein oder anderen Schluck Wein zu tun hatte. Nach dem Frühstück haben wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht. Gestern sind wir mit dem Bus in die Schlucht gefahren, heute laufen wir zu Fuß raus.

 

In der Todraschlucht In der Todraschlucht In der Todraschlucht In der Todraschlucht In der Todraschlucht In der Todraschlucht

 

Am Ausgang der Schlucht steigen wir in den Bus und fahren ein paar hundert Meter bergab zu einer Oase. Hier ist wieder laufen angesagt. Unglaublich, wie schön es hier ist.

 

Palmen in der Oase Mein Vater unter Palmen

 

Mehr Aufnahmen aus der Oase gibt es hier.

 

Nach diesem tollen Erlebnis geht die Fahrt weiter Richtung Westen. In Ouarzazate machen wir eine Pause. Auch heute stört es mich wieder, dass wir unterwegs so wenige Stopps machen. Ich würde gerne viel mehr Aufnahmen machen.

 

Rotel vor der Stadtmauer Mein Vater und ich vor der Stadtmauer

 

Unser heutiges Ziel heißt Aït Ben Haddou, die Medina soll in vielen Filmen zu sehen sein. Wie so oft, kommt aber etwas dazwischen. Nicht, dass wir nicht in Aït Ben Haddou gelandet wären, nein, ein Sandsturm hat meinem Vater und mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Mein Vater hatte sich ein paar Wochen vor der Reise auf einem Auge Lasern lassen. Durch den ganzen Sand in der Luft bekam er Probleme mit dem Sehen.

 

Durch den anhaltenden Sandsturm machte es keinen Sinn, diesen Ausflug mitzumachen. Die anderen Mitreisenden haben uns dann erzählt, dass sich dieser Ausflug aber auf jeden Fall lohnen würde.

 

Wir haben in der Zwischenzeit zusammen mit dem Busfahrer den Wohnanhänger aufgebaut, und den Sand mit einem Bierchen runtergespült.

 

Henna Malerei auf den Händen Sandsturm

 

Am Morgen gibt es den täglichen Kampf. Nicht den Kampf ums Buffet, sondern den um einen Platz an der Steckdose.

 

Glücklicherweise habe ich meine 3fach Steckdose dabei. Das entzerrt etwas. Die Steckdosenleiste, die im Bus montiert ist, reicht nie für alle Ladegeräte aus.

 

Heute machen wir wieder einen Ausflug mit Jeeps. Es geht durch den südlichen hohen Atlas. Der Bus fährt ohne uns, nur mit den Mitreisenden die nicht am Ausflug teilnehmen, zum Tichka Pass. Dort treffen wir uns wieder. Die Landschaft des hohen Atlas ist unbeschreiblich. Kahle Berge, durchzogen mit grünen Oasen in Flusstälern.

 

Ladechaos an den Steckdosen Blick durch das Jeepfenster

 

Mehr Aufnahmen von unterwegs gibt es hier.

 

Unterwegs besichtigen wir die Stamm Kasbah des Glaoui - Paschas.

 

Kasbah Glaoui

 

Mehr Aufnahmen der Kasbah gibt es hier.

 

Nach dem Ende dieser wunderschönen Tour treffen wir auf dem Tichka Pass wieder auf unseren Bus. Unsere Mitreisenden sind froh, dass wir eintreffen. Die Andenkenverkäufer auf dem Pass sind anscheinend ziemlich aggressiv.

 

Wir verschwinden schnell und halten unterwegs in einem Dorf, um etwas verspätet Mittag zu essen. Heute muss sich jeder selbst darum kümmern, was er bekommt. Mein Vater und ich verziehen uns in die erstbeste Straßenkneipe. Das Aushängeschild sind die vielen Einheimischen, die hier essen.

 

Wir werden es nicht bereuen. Gastfreundlich, gutes Essen und günstig ist es auch noch!! Während wir schon satt in unseren Stühlen hängen, haben einige unserer Mitreisenden ihr Essen noch gar nicht bekommen. Das kommt davon, wenn viele Leute gleichzeitig in ein Restaurant einfallen.

 

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich mich selten in einem Land so wohlgefühlt habe, wie hier in Marokko. Ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt, das Essen war gut, mir ist nie Feindseligkeit von Seiten der Einheimischen entgegengeschlagen.

 

Das Restaurant Der Grill

 

Ab hier geht es für viele Kilometer nur noch abwärts, in die Ebene in der Marrakesch liegt. Eigentlich war vorgesehen, dass wir noch heute Abend in die Stadt fahren würden, aber das klappt nicht mehr.

 

Heute sind wir ausnahmsweise mal früh an unserem Übernachtungsort. Das macht aber gar nichts, denn obwohl hier alles organisiert ist und man sich praktisch um nichts kümmern muss, ist es ganz schön anstrengend. Der Nachmittag wird einfach nur vertrödelt.

 

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