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Freitag, 12.10.2007

 

Dank des Weckers bin ich rechtzeitig aufgestanden. Sonst hätte ich bestimmt verschlafen. Die Koffer sind ja noch gepackt, außer den Wanderschuhen und dem Waschzeug habe ich bis jetzt nichts gebraucht. Nach dem Auschecken mache ich mich auf den kurzen Weg zum Excalibur. Dort soll ich abgeholt werden. Ich setze mich also vor das Hotel und harre der Dinge, die da kommen würden.

 

Oder auch nicht.

 

Viele Nachteulen kehren heim in ihr Hotel; Einige Touristen und auch leichtbekleidete Damen verlassen das Hotel, nur ein ElMonte Shuttle Bus taucht nicht auf.

 

Nach etwa 1 ½ Stunden habe ich nochmal die angegebene Nummer angerufen. Dort war wieder derselbe Anrufbeantworter mit der gleichen Nachricht. Inzwischen etwas stinkig habe ich dann die zweite angegebene Telefonnummer angerufen, die eigentlich dafür gedacht war den Vermieter zu informieren, wenn man es nicht zum vereinbarten Treffpunkt schafft.

 

Und siehe da: Ein richtiger Mensch am Apparat, der mir erzählt, man wüsste gar nicht dass ich abgeholt werden sollte! Na toll, jetzt bin ich richtig gut gelaunt.

 

Der Shuttle kommt nach einer halben Stunde und bringt mich zu ElMonte in Henderson. Dem Fahrer ist dieses Versäumnis sichtlich peinlich.

 

El Monte Parkplatz Vermietstation

 

Außer mir sind keine weiteren Touristen da, so geht die Übernahme des Womo´s erfreulich schnell. Gebucht hatte ich ein 22 Fuß Modell. Da ein Womo in dieser Größe nicht vor Ort ist, bekomme ich ein 24er Modell.

 

Das Womo ist äußerlich in einem etwas abgenutzten Zustand, verbeult aber sauber. Trotzdem lasse ich das Fahrzeug noch einmal in die Werkstatt bringen. Am Dach steht eine der Leisten hoch. Diese wird anstandslos mit viel Silikon festgeklebt.

 

Mit einer Wegbeschreibung zum nächsten Wal Mart fahre ich vorsichtig vom Hof. Wow, das ist schon ein Riesending. Glücklicherweise sind die Straßen hier größer dimensioniert als bei uns. Beim Wal Mart angekommen, habe ich mich schon an dieses Schiff gewöhnt. Nur der Wendekreis ist gewöhnungsbedürftig.

 

Nach dem Einkauf und dem Verstauen der ganzen Lebensmittel und Getränke geht es richtig los. Aufgrund der Wettervorhersage habe ich die geplante Route etwas geändert. Eigentlich wollte ich zuerst zum Grand Canyon. Da es dort aber heute Regnen soll, nehme ich Kurs auf das Valley of Fire.

 

Über die 215 und den Interstate 15 gelangt man schnell aus Las Vegas raus. Ich fahre an der Nellis AFB vorbei, und kurze Zeit später kommt bereits die Abfahrt zum VoF.

 

VoF Sign Wohnmobil im VoF Felsformation

 

Zur Einstimmung auf die Reise ist das VoF eine gute Wahl. Hierher werde ich auf jeden Fall noch einmal kommen, mit mehr Zeit.

 

Die Mittagspause verbringe ich am Lake Mead. Dieser hat erschreckend wenig Wasser.

 

Für den ersten Tag habe ich als Ziel den Zion N.P. geplant und das hat auch gut geklappt. Am Abend bin ich in Springdale und checke auf einem der dortigen Campingplätze ein.

 

Das Gepäck muss noch verstaut werden. In der Früh wollte ich so schnell wie möglich auf Achse gehen, da hatte ich noch nicht die nötige Ruhe.

 

Rückblickend muss ich sagen, dass ich mir viel zu große Strecken vorgenommen hatte. Ich habe das schon an diesem Tag bemerkt. Es bleibt viel zu wenig Zeit für Besichtigungen.

 

Bootsrampe am Lake Mead On the Road Blick vom Campground auf die Berge

 

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