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Sonntag, 21.10.2007

 

Man kann wirklich nicht behaupten, dass auf dem Pacific Coastal Highway in der Nacht der Bär tobt. Obwohl mein Parkplatz direkt neben der Straße lag, habe ich eine sehr ruhige Nacht verbracht. Nach einem Frühstück mit Aussicht auf den Pacific geht es weiter nach Süden.

 

Es ist definitiv eine der schönsten Küstenstraßen die es gibt! Ähnliches, aber schwer zu vergleichen kenne ich nur aus Norwegen oder der Bretagne.

 

Küste Küste Küste Küste

 

Die Parkplätze entlang der Strecke waren bis jetzt immer spärlich besucht, weshalb ich mich dann wundere, als ich auf einem Parkplatz plötzlich dutzende von Autos stehen sehe. Schon auf der Anfahrt kann ich den Grund erkennen, Seelöwen!

 

Auch hier kann ich mich nur schwer losreißen!

 

Seelöwen Seelöwe Seelöwen

 

Eigentlich will ich bis Santa Barbara an der Küste entlang fahren, aber wie schon so oft im Westen habe ich mich mit den Distanzen verschätzt. Also bin ich bei San Luis Obispo auf die 101.

 

Etwa 80 Meilen vor LA wird es plötzlich dunstig, ich bin anfänglich der Meinung, das muss schon der Smog von LA sein. Nur die Farbe kommt mir etwas komisch vor.

 

Kurze Zeit später kann man dann auch riechen, was es wirklich ist. Rauch!

 

Rauch am Horizont Verkehr in LA Windräder neben der Straße

 

Das erinnert mich an meine Tour im Mai in Florida. Dort hatte es zu dieser Zeit auch gebrannt.

 

Gleichzeitig wird es immer windiger, manchmal habe ich Schwierigkeiten das Womo auf Kurs zu halten. Viel gefährlicher sind allerdings die LKW, die ebenfalls Schwierigkeiten haben, aber die Geschwindigkeit nicht reduzieren.

 

Sunset

Da mich LA von vorneherein nicht interessiert, hatte ich in der Planung vorgesehen schnell durch LA durchzufahren, Richtung Joshua Tree NP.

 

--- Schnell durchfahren??????

 

Ab Santa Barbara fährt man bis Palm Springs eigentlich nur durch Stadt, und das dauert bei mir mit dem ganzen Verkehr gut 5 Std. Stau und Verkehr war genau das, was ich in den letzten Tagen eigentlich gar nicht vermisst hatte!

 

Nach Banning wird zumindest der Verkehr weniger, und das Ziel Joshua Tree NP nähert sich auch. Das Fahren mit den ganzen Windböen ist schon ziemlich anstrengend, so dass mich der erste Weg nach der Einfahrt in den NP direkt zum CG führt. Bei den Vorbereitungen zum Grillen kann ich dann auch noch ein paar Kletterer bewundern, die auf den Felsen im CG rumkraxelen.

 

Dann folgt das heiß ersehnte; Steak, Bier, Lagerfeuer. Bei dem immer noch herrschenden Wind ist ein Lagerfeuer eigentlich obsolet, aber hinter den Felsen gibt es eh nichts was brennen könnte. Außerdem ist heute die wahrscheinlich letzte Gelegenheit für ein Feuer.

 

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