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Womo auf dem Stellplatz

Montag, 22.10.2007

 

Heute Nacht musste ich wieder die Heizung in Betrieb nehmen. Im Wind war es gestern Abend schon kühl, in der Nacht wurde es richtig kalt.

 

Nachdem die Zeltcamper um mich herum schon gegen 6 Uhr aktiv werden, bin ich gleich mit aufgestanden und habe eine kleine Sunrise tour gemacht. Danach schmeckt das Frühstück noch mal so gut. Die bizarren Felsformationen im und um den Hidden Valley Campground sind einfach toll. Für Kletterer ein Traum.

 

Eigentlich hatte ich gehofft, dass am frühen Morgen noch wenig los wäre im Joshua Tree NP, aber dem ist nicht so. Es sind jedoch keine Touri´s sondern Baumaschinen und LKW. Nach einer langsamen Fahrt tiefer in den Park hinein und etlichen Fotostopps komme ich dann auch an der Baustelle an, die laut Hinweisschild eigentlich schon wieder aufgehoben sein sollte.

 

Offensichtlich wird die Straße nach Keys View erneuert, und leider ist sie noch gesperrt. Kurzentschlossen habe ich dann den Streckenplan geändert. Eigentlich wollte ich am Nord Eingang wieder ausfahren, jetzt geht es halt quer durch nach Cottonwood Spring.

 

Felsformation Joshua Trees Felsformation

 

Obwohl dieser NP nicht so abwechslungsreich ist wie viele andere im Südwesten, übt er doch eine Anziehungskraft aus, die ich nicht erklären kann. Ein erneuter Besuch in der Zukunft mit mehr Zeit ist auf jeden Fall geplant.

 

Kakteen faszinieren mich schon seit langem, solche hatte ich noch nie gesehen. Cholla Cactus Garden

 

Cholla Cactus Cholla Cactus Garden

 

Nach dem Verlassen des Parks geht es auf der 10 nach Osten bis zum Lake Tamarisk Desert Center. Dort bin ich dann Kurzentschlossen auf die 177 gefahren, ich konnte mich bis dahin einfach nicht entscheiden zwischen der 177 und der Strecke über Blythe. In gemütlicher Fahrt geht es durch die Wüste bis nach Parker, und weiter nach Lake Havasu City.

 

On the Road

Der Kontrast zwischen der trockenen Wüste und dem satten Grün entlang des Colorado ist anfangs schon etwas irritierend.

 

Nachdem ich am nächsten Vormittag das Womo im Las Vegas abgeben muss, stellt sich nur noch die Frage nach dem heutigen Übernachtungsplatz.

 

Eigentlich wäre es rund um Lake Havasu optimal für eine Übernachtung, der Nachteil wäre aber, dass es noch ziemlich weit bis Las Vegas ist. Schweren Herzens fahre ich dann doch weiter, um nicht am letzten Tag noch "Meilen fressen" zu müssen.

 

Mit den Gedanken schon ganz woanders bin ich dann versehentlich auf die 40 Richtung Westen. Eigentlich wollte ich über Bullhead City und Laughlin auf die 95. Ich hoffe, dass ich nicht allzu viel verpasst habe!

 

Auf der 95 bin ich dann nur noch bis Cal Nev Ari. Das sind eigentlich nur ein CG, ein Casino und ein paar Häuser mitten in der Wüste. Für mich ist es aber optimal, da ich ja das Womo für die Übergabe vorbereiten muss, und das Packen steht auch noch an.

 

Das mit dem Saubermachen entpuppt sich aber als ungewöhnlich schwierig, denn jedes Mal beim öffnen der Türen wird wieder Sand durch den starken Wind ins Womo geblasen!

 

Das Abendessen fällt etwas zu üppig aus, es müssen die Reste "vernichtet" werden. Ob es daran liegt oder am Urlaubsende, auf jeden Fall finde ich in dieser Nacht keine richtige Ruhe.

 

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